Lexikon

In unserem Lexikon finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Schließanlagen.



Die Abtastsicherheit ist der Grad der Erschwerung, die Schließkodierung der Zuhaltungen eines Schließzylinders mit geeigneten Hilfsmitteln gewalt- und spurenlos aus dem Schließzylinder zu ermitteln, um nach den festgestellten Werten (Maßen) einen NachSchlüssel anzufertigen.

So wird die Position des Zylinderkerns bezeichnet, in der das Herausziehen des Schlüssels möglich ist.

Zuschlag der Zylinderhersteller meisten 15 % auf die Endpreise für Schließanlagen älter als 15 Jahre aufgrund der größeren Aufwandes für die Dokumentation, Archivierung und vorhalten der Werkzeuge / Rohlinge.

Hierunter versteht man Schließzylinder, deren Innen- und Außenseiten unterschiedliche Grundlängen haben.

Aufbaustifte sind zusätzlich zu den Stiftzuhaltungen eingebrachte Sperrorgane, die die für die Funktion von Schließanlagen notwendigen zusätzlichen Trennungsebenen schaffen.

zusätzliche gehärtete Stahl oder Bronzestifte im Zylinderkern und / oder Gehäuse um ein Aufbohren des Zylinders zu verhindern

Auflauf- und Aushebeflächen am Schlüssel optimieren durch das Aussteuern und Ausheben die Hubbewegungen aller Stiftzuhaltungen im Zylinder.

Die Aufsperrsicherheit ist der Grad der Erschwerung, die Sperrorgane eines Schließzylinders gewaltlos mit Hilfsmitteln ohne Kenntnis des zugehörigen Schlüssels zerstörungsfrei zu überwinden.

Hierunter versteht man eine Technik, die es allen berechtigten Schlüsselbesitzern erlaubt, ein Doppelzylinder auch dann zu betätigen, wenn von der anderen Seite ein Schlüssel im Schlüsselkanal steckt.

Bundesverband der Hersteller und Einrichterfirmen für Sicherheitssysteme e.V. mit Sitz in Dittweiler.

Bohrmulden sind runde Einfräsungen im Schlüssel, die die Hubbewegungen der Stiftzuhaltungen im Zylinder steuern und kontrollieren.

Zylindersystem meist als WendeSchlüssel ausgelegt, bei dem auf einem flachen oder profilierten Rohling Bohrungen verschiedener Tiefen und Formen aufgebracht sind.

Unter mechanischem Bohrschutz versteht man technische Einrichtungen zur Abwehr von Angriffen durch Bohrgeräte. Beispielsweise: Stahlkörper, Hartmetallkörper, eingelassen im Zylinderkern und ZylinderGehäuse.

Comité Européen de Normalisation, Europäisches Komitee für Normung mit Sitz in Brüssel

Deutsches Institut für Normung, mit Sitz in Berlin. (www.din.de)

Hierunter versteht man kleine Rund- oder Ovalzylinder, aber auch Profil-Halbzylinder deren Arretierungsbolzen durch Eindrücken des Zylinders eine Sperrung auslösen, die nur durch eine Schlüsselbetätigung aufgehoben werden.

Schloss, welches in die vorgearbeitete Schlosstasche einer Tür eingesteckt wird. für Holz-, Stahl- und Rohrrahmentüren (=Rohrrahmenschloss) lieferbar.

Ausführliche Informationen erhalten Sie z.Bsp. unter dem Link: http://www.vspdecision.uni-hannover.de/eschliessanlagen/startseite.html

Als technisch günstigste Fallenkopfform - bezogen auf die zur Verfügung stehenden Raummaße - kann man die um 45 Grad angeschrägte Falle bezeichnen. Alle Versuche, die Gleitfläche der Falle durch Formveränderungen günstiger zu gestalten, haben Resultate gebracht, die nicht den Vorstellungen entsprachen.

Funktion innerhalb der ZylinderSchließnocken, die ein drehen des Schlüssels ohne entsprechende Nockenbewegung realisiert. Diese Funktion wird für bestimmte Schlosstypen und Schlüsselschalter benötigt. Angaben in Grad und Richtung.

Der Gebrauchsmusterschutz ist ein Schutzrecht für den Inhaber des Gebrauchsmusters gegen die wirtschaftliche Nutzung während der Laufzeit durch dritte. benötigt wird das Gebrauchsmuster für technische Neuerungen an Arbeitsgeräten, Gebrauchsgegenständen, die technischen Fortschritt an Gestaltung, Anwendung oder Vermarktung darstellen. Der Gebrauchs-musterschutz beträgt 3 Jahre und kann um 3 Jahre verlängert werden.

Die GefahrenSchlüssel-Einrichtung ist eine Technik, die es einem Nutzer erlaubt, bestimmte Doppelzylinder auch dann zu betätigen, wenn von der anderen Seite ein Schlüssel im Schlüsselkanal steckt.

Sie ist eine Kombination aus mehreren HauptSchlüsselanlagen. Diese wiederum stehen für bestimmte Funktionsbereiche innerhalb des gebäudes. An der Spitze der Pyramide steht der GeneralhauptSchlüssel. Er ermöglicht unbegrenzten Zutritt in alle Räume. Die darunter angeordneten Hauptgruppen Schlüssel erlauben den Zugang nur zu bestimmten Funktionsbereichen (Lager, Produktion, Verwaltung). Diese Funktionsbereiche lassen sich mit Hilfe von GruppenSchlüsseln nochmals sichheitstechnisch gliedern in einzelne Abteilungen. Anwendungsbereiche einer GeneralhauptSchlüsselanlage sind Industrieunternehmen, große Gewerbe- und Verwaltungsgebäude.

sind Schließzylinder, die nur eine Verschlussseite haben. Erhältlich in allen Gehäuseprofil-Varianten.

So bezeichnet man hantelfürmige Kernstifte, welche beim NachSchließen das Abtasten und das Durchdrücken in den Schließkanal durch seitliches Abkippen erschweren.

Sie wird dann eingesetzt, wenn nur wenige Schlüsselbesitzer Zugang zu allen Räumen und Einrichtungen des Hauses haben sollen. Das Prinzip lautet: Jede Tür kann mit einem eigenen Schlüssel geschlossen werden. Keiner dieser Schlüssel kann eine andere Tür Schließen. übergeordnet gibt es einen HauptSchlüssel: damit lassen sich alle Türen Schließen. Anwendungsbereiche einer HauptSchlüsselanlage sind Einfamilienhäuser, kleine Verwaltungs- und Gewerbegebäude.

Zusammenschluss von Zylinderherstellern als Marketinginstrument, wurde 2001 aufgelöst.

International Organization for Standardization, Internationale Organisation für Normung mit Sitz in Genf.

Hersteller von Sicherheitssystemen, Zylindern und Zutrittskontrolle aus der Schweiz. Infos unter www.kaba-benzing.de

Eine Kennkarte ist ein Ausweis des Eigentümers von Einzelzylindern, als Berechtigungsnachweis für Ersatzbestellungen, die nur vom Fachhandel ausgeführt werden können.

Kernhalteringe sind Messing- oder Stahlklammern, die als Verbindungselemente zwischen Innen- und Außenkern mit Einbeziehung der Kupplung dienen.

Unter der Kernkopfnut versteht man die Ausfräsung des Zylinderkernkopfs als Aufnahme der Schlüsselschulter und zur besseren übertragung des Drehmoments.

Drehbare Metallscheibe, die in der Zylinderabdeckung des Schutzbeschlages unmittelbar vor dem Zylinderkern sitzt und das Aufbohren verhindert. Ein schmaler Schlitz gestattet aber das ungehinderte Einführen des Schlüssels in den Zylinderkern.

Unter dieser Bezeichnung versteht man in der Regel Schließsysteme, deren Schlüsseleinschnitte winkelfürmig gefräst sind.

Die Normal-Kupplungstechnik ist eine Technik, die nur das wechselweise Schließen eines Doppelzylinders mit dem berechtigten Schlüssel erlaubt.

Die Kurbelfalle ist eine zweigeteilte Falle, die im Fallenkörper gelagerte und unter der Stulpe abgestützte Kurbel zieht die Falle durch Druck auf die Kurbel in das Schlossgehäuse zurück.

Zylindersystem bei dem anstatt von mechanischen Stiften und entsprechenden Schlüsseleinschnitten werkseitig hergestellte im Schlüssel integrierte Magnetplatten den Zylinder entsperren.

Ein MessingSchlüssel ist ein ZylinderSchlüssel aus einer Kupfer- und Zinklegierung.

Zuschlag für Kleinbestellungen unter 10 oder 11 Zylindern bei Erweiterungen von Schließanlagen. Der Zuschlag wird bei den meisten Herstellern in Höhe von 30 % auf die Endpreise aufgeschlagen.

Motorischer Antrieb von Schließzylindern, um eine automatische oder zeitgesteuerte Öffnung / Verschluss von Schlössern aller Art zu realisieren. Die Systeme sind mit einer externen Steuerung neben der Tür für Zutrittskontrollanlagen sehr gut geeignet.

Die NachSchließsicherheit ist der Grad der Erschwerung, den Schließzylinder mit einem anderen als dem zugehörigen Schlüssel zu betätigen

Ein NeubautenSchlüssel ist ein Meß- und Bindungswerkzeug, mit dem man einerseits die Zylinderlänge bestimmen und andererseits das Schloss ohne eingebauten Zylinder betätigen kann.

Hierunter versteht man einen verschleißarmen ZylinderSchlüssel aus einer Kupfer-, Nickel-, Blei- und Zinklegierung.

Ovalzylinder sind als Doppelzylinder zweiteilige Schließzylinder (Innen- und AußenGehäuse) mit ovalem Gehäuseprofil, die durch Verbindungsstangen miteinander arretiert werden.

Hierbei handelt es sich um einteiligen Schließzylinder mit integriertem Rundriegel (verschiedene längen), der über ein Zahngetriebe betätigt wird. Sie bedürfen keines separaten Schlosskastens.

Der Panzerring ist ein Stahlring, aufgesetzt auf den Zylinderkörper, der das Herausziehen des ZylinderGehäuses durch Arretierung auf der Rückseite des Sicherheitsbeschlages verhindert (gleichzeitig Duchschlagschutz).

So bezeichnet man Schlüsselprofile, deren Profilnuten die Mittelachse des Schlüssels mindestens zweimal berühren oder überschreiten.

Als PartnerSchlüssel bezeichnet man zweigeteilte Schlüssel, die zum Öffnen bzw. Schließen gemeinsam in den Schlüsselführungskanal eingesteckt werden müssen. (Zwei-Personen-ZwangsSchließung)

Patentschutz ist das Schutzrecht für den Inhaber des Patentes gegen die wirtschaftliche Nutzung seiner Erfindung während der Patentlaufzeit durch dritte. Die Patentlaufzeit beträgt in Europa 20 Jahre, beginnend mit der Anmeldung.

Hierunter versteht man SpezialSchlösser zum Aufnehmen von Münzen oder Kunststoffchips, die durch Eingabe derselben einen Verschluss über den Schlüssel ermöglichen. Beim Öffnen mit dem Schlüssel wird die Münze oder der Kunststoffchip wieder freigegeben.

plättchenzuhaltungen sind gefederte, einteilige, plättchenförmige Zuhaltungen.

Rundzylinder sind als Doppelzylinder zweiteilige Schließzylinder (Innen- und AußenGehäuse) mit rundem Gehäuseprofil, die durch Verbindungsstangen miteinander arretiert werden.

Rundzylinder mit Außengewinde sind Halbzylinder, die mit Ihrem Außengewinde in ein spezielles Schloss verschraubt werden.

Schlüsselbohrungen werden in der Hauptsache bei WendeSchlüsselsystemen auf beiden Flachseiten des Schlüssels aufgebracht, deren Anzahl und Einbohr-Tiefen mit den Zuhaltungen (oft auch mit Profil- Kontrollstiften) des zugehörigen Schließzylinders abgestimmt sind.

Schlüsseleinschnitte sind im regelfall Kerben an der Schmalseite des Schlüssels, deren Anzahl und Einschnitt-Tiefen mit den Zuhaltungen des zugehörigen Schließzylinders abgestimmt sind.

So bezeichnet man die trichterfürmige Anfräsung des Zylinderkernkopfs zur leichteren Einführung des Schlüssels in den Zylinderkern.

Der Schlüsselkanal ist die Öffnung im Schließzylinderkern für die Aufnahme des Schlüssels.

Das Schlüsselprofil beschränkt den Satz von Schlüsseln, die in den Zylinderkern eingeführt werden können. Einzelzylinder außerhalb von Schließanlagen und Einzelzylinder ohne Sicherungskarte werden im sogenannten Normalprofil geliefert. RohSchlüssel in diesem Profil sind im Fachhandel allgemein erhältlich.

Schlüsselrohlinge sind nicht eingeschnittene bzw. nicht gebohrte, aber mit dem Grundprofil ausgestattete Schlüssel.

Eine Schließanlage besteht aus mehreren Schließzylindern, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, nämlich gleichgeordnet, übergeordnet, untergeordnet. Die Schließanlage ist Organisationsmittel, das heißt: sie \verwaltet\" die Eingänge eines gebäudes. Die Schließanlage ist Sicherungsinstrument, das heißt: durch sie ist festgelegt, wer welche Räume betreten darf. Die Schließanlage steht für Komfort, das heißt: die Nutzer können mehrere Türen mit einem Schlüssel Schließen. Je nach Anlagenart lassen sich die Schließfunktionen bündeln und exakt zuordnen. Die Schließanlage steht für Vielseitigkeit, das heißt: nicht nur EingangsTüren, auch Briefkästen, Schreibtisch- oder VorhangSchlösser können in die Anlage integriert sein. Zu allen Schließanlagen und zu jedem hochwertigen Einzelzylinder erhält der Besitzer eine Sicherungskarte mit Magnetstreifen. Hier sind die wichtigsten Daten zu seinem Schließsystem gespeichert. Nur mit dieser Karte kann der Besitzer bei seinem Fachhändler Schließzylinder oder Schlüssel nachbestellen. Auf diese Weise gibt es eine Kontrolle, welche Schlüssel für die Anlage gerade im Umlauf sind. Das trägt wesentlich zur Sicherheit der Anlage bei."

Der Schließbart ist der Teil eines Zylinders, der über das Drehen des Schlüssel, die Zuhaltungen und das Riegelwerk des Schlosses betätigt. Ggf. betätigt der Schließbart auch andere Funktionselemente, z.B. elektrische Schalter bei Aufzügen.

Der Schließplan erfasst alle Positionen einer Schließanlage, in der Hauptsache: Raumbenennung, Schlüsselnummer, System-Typ-Bezeichnung, Schließzylinderlängen, Schließzylinderfürbungen, Funktionsschema Schlüssel/Zylinder, Anzahl der Schließzylinder und der Schlüssel.

Die Schließung ist eine für einen bestimmten Schließzylinder festgelegte Anordnung von Schlüsseleinschnitten bzw. Schlüsselbohrungen.

Durch das Einführen des passenden Schlüssels in den Schlüsselkanal des Zylinderkernes werden die Sperrorgane des Schließzylinders, die Stiftzuhaltungen [bestehend aus Kernstiften, Gehäusestiften und Druckfedern ], auf eine Ebene gedrückt und geben dann eine Trennebene zwischen Zylinderkern und ZylinderGehäuse frei. Dadurch kann der Zylinderkern mit dem eingeführten Schlüssel gedreht werden. über den Schließbart des Zylinders wird das Riegelwerk des betreffenden Schlosses betätigt und somit die Tür, das Fenster etc. entriegelt. Bei abgezogenem Schlüssel werden die Stiftzuhaltungen durch die Druckfedern bis an das Bohrungsende des Zylinderkernes gedrückt, so dass sie den Zylinderkern und das ZylinderGehäuse verriegeln und daher das Drehen des Zylinderkernes (und damit die betätigung des Riegelwerkes) nicht möglich ist.

Der Schließbart von Profilzylinder steht normalerweise auf ca. 190 Grad. Hierdurch wird erreicht, dass der Zylinder nur mit dem passenden Schlüssel montiert und demontiert werden kann. für bestimmte Anforderungen und vor allem für Schlüsselschalter sind andere Schliessbartstellungen erforderlich. Bei Doppelzylindern muss dies gesondert bestellt werden, Halbzylinder haben in den meisten Fällen eine 8-fach verstellbare Schließnase.

Schweizer -Zylinder sind einteilige Rundzylinder mit rundem Gehäuseprofil und Befestigungsnocken am unteren Gehäuseteil zur Aufnahme der Befestigungsschraube, z.B. der Stulpschraube.

Ist eine Fertigungstechnik der Schlüssel zur Optimierung der Schlüsseleinführung.

für jede Schließanlage oder SperrSchließung wird eine Sicherungskarte im Scheckkartenformat oder in Papierform geliefert. Die Sicherungskarte ist Legitimation bei Nachbestellungen von Schlüsseln und Zylindern. Sie muss dem Fachhändler vorliegen um Nachbestellungen auszuführen und auch um Schließpläne und Datendisketten für eine EDV Schliessanlagenverwaltung zu bestellen. Hierbei handelt es sich um den Ausweis des Eigentümers von Schließanlagen oder codierten EinzelSchließungen. Sie dient als Berechtigungsnachweis für Ersatzbestellungen beim Hersteller.

Sicherungselement, in Längsrichtung des Zylinderkerns gelegen. Sie wird bei falschem Schlüssel entweder durch die Variations-Sperre oder Tast-Sperre blockiert und verhindert dadurch das Schließen des Zylinders.

Funktion innerhalb von Schließanlagen, für Zylinder die z.Bsp. nur vom GHS geschlossen werden, um Türen immer offen oder geschlossen zu halten. Diese Funktion wird häufig für Türen mit Zutrittskontrolle genutzt, um hier nur im Notfall mechanisch Schließen zu können und damit das Zutrittskontrollsystem zu unterlaufen

Hierbei handelt es sich um einen ZylinderSchlüssel aus Stahl mit einer meist vernickelten Oberfläche

Verschluss des Zylinders Aussen über eine bewegliche Kappe, um bei besonderen Einsatzgebieten einen Schutz vor Staub und Feuchtigkeit zu realisieren.

Eine Stiftzuhaltung ist eine aus Kernstift, Gehäusestift und Stiftfeder bestehende Zuhaltung, die die Drehung des Zylinderkerns im ZylinderGehäuse nur zulässt, wenn der zum Schließzylinder gehörende Schlüssel eingeführt ist, und dabei Kernstifte und Gehäusestifte so verschiebt, dass die Stifte die Trennungsebene zwischen Kern und Gehäuse freigeben.

Links auswärts und rechts einwärts= DIN links Rechts auswärts und links einwärts= DIN rechts

zusätzliches Sicherungselement im Zylinderkern eines Zylinders. Blockiert bei falschem Schlüssel die Sperr-Leiste und verhindert dadurch das Schließen des Zylinders.

Der Technische Schlüssel gestattet es externen Servicediensten nur die entsprechenden technischen Räume zu betreten. Der Zugang zu anderen Räumen oder Wohnungen innerhalb des gebäudes ist nicht möglich.

Als Trennungsebene oder -linie bezeichnet man die Ebene zwischen Zylinderkern und ZylinderGehäuse, die bei passendem eingestecktem Schlüssel durch die richtige Einordnung der Zuhaltungen die Drehung des Kerns im Gehäuse zulässt.

zusätzliches Sicherungselement im Zylinderkern eines Zylinders. Blockiert bei falschem Schlüssel die Sperr-Leiste und verhindert dadurch das Schließen des Zylinders.

Verband der Schadensversicherer e.V. mit Sitz in Köln. Privatrechtlicher Verein, dem die meisten Sachversicherer angeschlossen sind. (www.vds.de)

So bezeichnet man Schlösser mit Bügel oder Bolzen zum Verschluss von z.B. Türen, Rolläden, Behältnissen mit entsprechenden Ösen zur Aufnahme der Bügel oder Bolzen

Der Warenzeichenschutz ist ein zivil- und strafrechtlicher Schutz der eingetragenen Warenzeichen. Der Schutz dauert 10 Jahre und kann um weitere 10 Jahre verlängert werden.

Sind in der Regel Systeme, deren Schlüssel beidseitig spiegelbildlich gebohrt sind und die das Schlüsseleinführen in zwei Schlüssellagen erlauben. Man unterscheidet dabei Schließsystemem mit vertikaler und horizontaler Schlüsselführung.

Sie ist eine Kombination aus mehreren Zentral-Schlossanlagen. Das Prinzip lautet hier genauso wie bei der Zentral-Schlossanlage. zusätzlich gibt es einen HauptSchlüssel, der die zentralen Türen und Einrichtungen sowie alle technischen Versorgungsräume Schließt. Dieser HauptSchlüssel funktioniert jedoch nicht an den einzelnen WohnungsTüren. Anwendungsbereiche einer Zentral-HauptSchlüsselanlage sind Wohnsiedlungen oder große, aus mehreren gebäuden bestehende Miet- und Eigentumswohnanlagen.

Sie kommt dann zum Einsatz, wenn in einem Haus einzelnen Personen zugeordnete Türen und gleichzeitig allen Hausbewohnern zugeordnete (=zentrale) Türen zu Schließen sind. Das Prinzip lautet: Mehrere einzelne Personen können eine oder mehrere zentrale Türen (z.B. die HauseingangsTür) Schließen. Der einem Bewohner zugeordnete Schlüssel darf allerdings keine Türen Schließen, die einem Mitbewohner zugeordnet sind. Alle Bewohner können aber die zentralen Türen und Einrichtungen Schließen, z.B. HauseingangsTür, Tiefgaragen- und KellerTür. Anwendungsbereiche einer Zentral-Schlossanlage sind Mehrfamilienhäuser, Miet- und Eigentumswohnanlagen oder Wohnheime.

zusätzliches Ausstattungsmerkmal bei Zylindern, um das ziehen eines Zylinder z.Bsp. mit sog. Korkenziehermethode wirksam zu verhindern. häufig wird dieser Ziehschutz bereits in den Sicherheitsbeschlägen mit kompletter Zylinderabdeckung realisiert.

Zuhaltungen sind Sperrorgane im Schließzylinder

Gemäß DIN darf der Zylinderüberstand bei Türen max. 3 mm betragen. Falls aufgrund der TürsTürken ein kürzerer Zylinder als die Grundlänge des entsprechenden Systems erforderlich wäre, muss der überstand mittels Schutzbeschlägen ausgeglichen werden.

zusätzliches Sicherungselement im Schutzbeschlag. Schätzt die Außenseite (=Angriffsseite) des Schließzylinders vor dem Aufbohren und Abbrechen.

Farbliche Ausführung des vor allem sichtbaren Teils eines Profilzylinders. Standard ist messing matt vernickelt, aber sind sind auch Zylinder in Messing poliert, verchromt, brüniert oder RAL lackiert erhältlich.

Die bekannte Standardzylinderlänge beträgt je Seite 30 bis 31 mm bei einer Gesamtlänge beim Doppelzylinder von 60 mm. Bei einigen Systemen sind kürzere Zylinder und asymmetrische Zylinder bis 27 mm auf einer Seite möglich. Ab der Grundlänge 30 mm sind die Schließzylinder dann je Seite in 5 mm Sprüngen verlängerbar. Gemessen wird wie nachfolgend beschrieben, möglichst die Aussenseite zuerst.

Hierunter versteht man die stufenweise Anpassung der Zylinderlängen an die jeweiligen TürsTürken in Verbindung mit den beschlägen. s.h. auch Zylinderlänge