Wendeschlüsselsysteme

Wendeschlüsselsysteme werden seit 1934 produziert. Erfinder des Wendeschlüsselprinzips ist die Schweizer Firma KABA. Der wesentliche Vorteil ist die beidseitige Einführbarkeit des Schlüssels in den Zylinder.

Bedingt durch die Form eines 22 mm durchmessenden Rundzylinders mussten andere Zuhaltungsprinzipien als das Yale-Prinzip angewendet werden. Ergebnis waren mehrere Stiftreihen, die rund um den Kern angeordnet sind. Da nicht mit Plättchen zur Variation von Schließungen gearbeitet wird, müssen die möglichen Permutationen einer Schließanlage durch die Anzahl der Stifte und verschiedenen Stiftformen erreicht werden. Später wurden diese Systeme dann auch auf das bei uns gebräuchliche Hahn-Profil übertragen.

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