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Sicherheitstüren / Schleusen

Bei Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten und beim Austausch alter oder beschädigter Türen bietet sich grundsätzlich der Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen an.

Die Sicherungsmerkmale einbruchhemmender Türen sind äußerlich nicht erkennbar. Sie werden in allen gängigen Materialien, wie Holz, Kunststoff, Metall und in verschiedenen Ausführungen, z.B. mit oder ohne Glaseinsatz, angeboten.

Einbruchhemmende Türen können Einbrüche verhindern, bei denen Werkzeuge und/oder körperliche Gewalt zum Einsatz kommen. Bereits Türen (VdS) der Klasse N sind um ein Vielfaches stabiler als herkömmliche Türelemente und die Stabilität nimmt in den Klassen A, B und C weiter zu.

Einbruchhemmende Türen werden in 6 Widerstandsklassen (WK1- WK6) eingeteilt, wobei WK6 für die höchste Widerstandsklasse steht.

Seit September 2011 werden die Widerstandsklassen nicht mehr mit "WK" sondern nun mit „RC“ welches für „resistance class“ steht, klassifiziert.

alte DIN V 18103 alte DIN V ENV 1627 VdS 2534 Klassen neue DIN EN 1627
ET 1 WK 2 Klasse N RC2
ET 2 WK 3 Klasse A RC3
ET 3 WK 4 Klasse B RC4
WK 5 Klasse C RC5

Physische Zugangssysteme - Sicherheitstüren nach DIN 18650

Diese elektronisch gesteuerten Anlagen organisieren den Zugang berechtigter Personen in sicherheitsrelevante Bereiche: Von der einfachen Zugangskontrolle mit Unterstützung von Empfangspersonal bis zum Einzelzugang in Hochsicherheitsbereiche eines Gebäudes.

Die variantenreiche Modellpalette in ansprechenden Designs ist für jedes Zugangskontrollsystem kompatibel und eignet sich für Eingänge in Bürogebäuden, Industrieanlagen, Banken, Flughäfen und Verwaltungsgebäuden.

Automatische Türsysteme in Deutschland genießen den weltweit höchsten Sicherheitsstandard. Mit der neuen DIN 18650, die nach kurzer Übergangszeit am 1. Juli 2006 in Kraft getreten ist, werden die Sicherheitsanforderungen der EU-Maschinenrichtlinie umgesetzt und der Stand der Technik neu beschrieben. Die umfangreiche Norm erfasst alle Sicherheitsaspekte automatischer Schiebe-, Drehflügel- und Karusselltüren.

Die Anforderungen und Prüfverfahren werden in der DIN 18650 "Schlösser und Baubeschläge - Automatische Türsysteme" Teil 1 und 2 geregelt:

  • Teil 1: Produktanforderungen und Prüfverfahren
  • Teil 2: Sicherheit an automatischen Türsystemen

Die in Teil 1 der DIN 18650 gestellten Anforderungen beziehen sich auf automatische Türsysteme in Fußgängerbereichen, die in Rettungswegen eingebaut oder als Feuer- bzw. Rauchschutztüren eingesetzt werden. Weiterhin werden automatische Türsysteme für andere Anwendungen beschrieben, beispielsweise automatische Schiebe-, Drehflügel- und Karusselltüren einschließlich Drehschiebetüren sowie Faltflügeltüren mit horizontal bewegten Flügeln.

Die Anforderungen der Norm beschreiben auch sicherheitstechnische Anforderungen an automatische Türsysteme nach der Richtlinie 98/37/EG (Maschinenrichtlinie).

Teil 2 der DIN 18650 enthält Anforderungen an den Aufbau der Anlage, die Kontrolle, Prüfung, Kennzeichnung und die Inbetriebnahme kompletter automatischer Türsysteme in Fußgängerbereichen. Gemäß DIN 18650 sind automatische Türsysteme entsprechend eines achtstelligen Kodierungssystems zu klassifizieren, das folgende Aspekte umfasst:

  • Antriebsart
  • Dauerhaftigkeit des Antriebs
  • Türflügelbauart
  • Eignung als Brandschutztür
  • Sicherheitseinrichtungen am Antrieb
  • Besondere Anforderungen an den Antrieb
  • Sicherheit am Türflügel
  • Umgebungstemperatur