Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse

Laut DIBT-Richtlinien machen Feststellanlagen die Funktion von Schließmitteln kontrolliert unwirksam. Ferner müssen sie aus mindestens einem Brandmelder, einer Auslösevorrichtung, einer Feststellvorrichtung und einer Energieversorgung bestehen.

Wichtig: Grundsätzlich werden nur komplette Anlagen geprüft. Es genügt nicht, wenn nur Einzelteile DIBT-zugelassen sind.

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Gölzner vertreibt zwei verschiedene Systeme: auf Basis von Haltemagneten und auf Basis von Türschließern.

Systeme auf Basis von Haltemagneten sind z.B. mit Brandmeldern kombinierte Rauch- und Thermoschalter mit Auslösevorrichtung. Im Brandfall wird die Feststellvorrichtung von den Schaltern angesteuert. Wichtig: Die richtige Anzahl und der richtige Montageort der Rauchmelder. Weitere Infos dazu im Entscheidungsdiagramm.

Die am häufigsten verwendeten Feststellvorrichtungen sind Türhaftmagnete, die es für Wand-, Boden- und Deckenmontage mit unterschiedlich großen Haftkräften gibt.
Bei Ausfall der Primärspannung wird die gesamte Feststellanlage spannungslos. Daraufhin schließen die Feuerschutzabschlüsse. Diese müssen sich einzeln, manuell über einen roten Taster mit der Aufschrift "Tür schließen", schließen lassen.
Systeme auf Basis von Haltemagneten vertreibt Gölzner von effeff und Hekatron.

Bei integrierten Systemen auf Basis von Türschließern erfolgt die Feststellung elektromechanisch in der Gleitschiene. Das System besitzt eine Art Rutschkopplung, sodass die Tür von Hand zugezogen werden kann. Externe Rauchmelder können je nach Anforderung am Objekt angeschlossen werden.

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