Videotechnik

IP-Technik

 

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In der IP-Technik werden Kameras und Recorder ins Netzwerk eingebunden. Hier werden die Auflösungen VGA [640x480] bis 5 MP (Megapixel) [2560X1920] verwendet. Alle Komponenten werden an das Netzwerk angeschlossen, es werden hauptsächlich CAT5- bzw. CAT7-Kabel und RJ-45-Stecker verwendet.

Die maximale Leitungslänge bei CAT5-Verkabelung beträgt 100m zwischen Switch und Kamera. Für größere Leitungslängen muss auf spezielle Netzwerktechnik zurückgegriffen werden (z.B. LWL). Die Spannungsversorgung der Kameras kann entweder zentral von einem gemeinsamen Netzteil und/oder dezentral von Einzelnetzteilen erfolgen. Alternativ dazu können die meisten Kameras mittels POE (Power Over Ethernet) sprich Spannungsversorgung über die Netzwerkleitung versorgt werden.

Für eine reine Live-Ansicht muss zwischen einer IP-Kamera und einem Monitor ein IP-Videorecorder geschaltet werden. Zur Aufzeichnung mittels NVR muss dieser ebenfalls im Netzwerk integriert sein. Für einen Zugriff auf die Live-Bilder und Aufnahmen muss anschließend nur auf den NVR zugegriffen werden, was das Einrichten stark erleichtert!

Es kann lokal im Netzwerk sowie aus der Ferne auf Livebilder und Einstellungen zugegriffen werden. Der Fernzugriff kann dann über einen PC mittels Software, bzw. über Smartphone oder Tablet mittels App erfolgen (auch Browser möglich).

HDSDi-Technik

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In der HDSDi-Technik werden unkomprimierte Full-HD-Videosignale über Koaxialkabel übertragen. Es werden die Auflösungen 720p [1280X720] bzw. 1080p [1920 X1080] verwendet.

Die mögliche Leitungslänge vom verwendeten Kabel abhängig: RG59 - max. 40m, RG6 - max. 150m. Koaxialkabel mit zusätzlichen Adern für die Spannungsversorgung sowie BNC-Stecker kommen auch hier zum Einsatz.

Achtung: HDSDi-Kameras können nicht direkt an normale analoge Eingänge angeschlossen werden! Für eine reine Live-Ansicht wird eine HDSDi-Kamera mittels eines HDSDi/HDMi-Konverter an einen Monitor angeschlossen. Für eine Aufzeichnung ist die Verwendung eines HDSDi-DVRs notwendig.

Über diesen kann das HDSDi-Videosystem in ein Netzwerk integriert werden. Damit ist auch hier die Möglichkeit eines Fernzugriffs über einen PC mittels Software, bzw. über Smartphone oder Tablet mittels App gegeben (auch Browser möglich).

Analoge Videotechnik

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In der Analogtechnik werden die Auflösungen 4CIF [704x576] bzw. D1 [720X576] verwendet. Je mehr TV-Linien eine Kamera besitzt, desto feiner sind die Details.Die Bildqualität ist aber auch vom Objektiv, Recorder und Bildschirm abhängig.

Für die Weiterleitung des Videosignals werden in der Analogtechnik Koaxialkabel und BNC-Stecker verwendet. Die mögliche Leitungslänge ist vom verwendeten Kabel abhängig: RG59 - max. 100m, RG6 - max. 400m

Für eine reine Live-Ansicht kann eine analoge Kamera direkt an einen Monitor mit einem BNC-Eingang angeschlossen werden.Für die zusätzliche Aufzeichnungsmöglichkeit ist die Verwendung eines DVRs (Digitaler Video-Rekorder) notwendig. Mittels eines DVRs mit Netzwerkanschluss kann auch ein analoges Videosystem in ein Netzwerk integriert werden. So ist auch die Möglichkeit eines Fernzugriffs über einen PC mittels Browser oder Software, bzw. über Smartphone oder Tablet mittels App gegeben.